VIOLENT SILENCE - A Broken Truce

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2005 veröffentlichten Violent Silence mit „Kinetic“ ein hervorragendes Album, welches moderne Elemente mit Retro-Klängen in einem ganz eigenen Klangkosmos mixte. Die Band war in ihrer Art ziemlich einzigartig und man durfte gespannt sein, was da noch kommen sollte. Es kam aber lange Zeit… nichts. Irgendwie sind Violent Silence auf dem Weg zu einem dritten Studioalbum implodiert und so stand Schlagzeuger Johan Hedman irgendwann alleine da. Damit wollte er sich aber nicht zufrieden geben, übernahm mehr Instrumente selbst und fand mit Sänger Martin Ahlquist einen kongenialen Mitstreiter. Parallel fanden sich die anderen (nun ehemaligen) Violent Silence-Musiker mit einem anderen Schlagzeuger zusammen und veröffentlichten 2012 ihr Debütalbum unter dem Bandnamen Hidden Lands. Aber, oh Wunder, zumindest die Keyboard-Fraktion Hannes Ljunghall (seinerzeit auch Haupt-Songschreiber bei Violent Silence) und Björn Westén fand den Weg zurück zu Hedman und Violent Silence. Und beide steuern nicht nur Keyboard-Passagen bei, sondern waren auch als Songschreiber an „A Broken Truce“ beteiligt. Tja, seltsam sind die Wege der Musiker…

Wie auch immer, acht Jahre nach „Kinetic“ liegt nun „A Broken Truce“ vor. Stellt sich vielleicht noch die Frage, ob nach der Vorgeschichte, der Albumtitel mit dem gebrochenen Waffenstillstand eine tiefere Bedeutung hat. Egal, was zählt ist die Musik. Vier lange Stücke, alle mehr oder weniger deutlich über 10 Minuten angesiedelt, werden präsentiert. Und das durchaus im „Violent Silence“-Stil. Wabernde, ausufernde Keyboard-Flächen, kleine, schnelle Lead-Passagen, elegische Piano-Läufe, sanft flirrende Klangwolken, elegante Synthie-Klänge… viel Tastenspielerei, aber völlig kitsch- und bombastfrei. Die Schweden agieren gewohnt filigran und bei allem Einsatz fast zurückhaltend. Nur die früher so charakteristischen puckernden Percussion-Synthies fehlen fast vollständig (lediglich im abschließenden Titeltrack und kurz in „The Kingdom Below“ sind sie vage im Klangbild wahrzunehmen).

Violent Silence kreieren wieder ihren ganz eigen Musikmix, ihren eigenen Stil, ihr sehr eigenes Klangbild. Wieder entsteht diese seltsame Mischung aus moderner Anmutung und durchaus veritablen Retro-Klängen. Dazu gehört auch das druckvolle, variable, manchmal durchaus wilde, treibende Schlagzeugspiel von Bandleader Hedman. Zusammen mit dem Gast-Bassisten legt Hedman ein dynamisches Rhythmusfundament, welches den Songs ordentlich Feuer macht. Und letztlich ist auch Sänger Ahlquist ein Erfolgsgarant. Mit variabler, angenehmer Stimme trägt er die Songs eher im Stile eines Erzählers vor.

„A Broken Truce“ ist das gelungene Comeback einer der eigenständigsten Combos des zeitgenössischen Progressive Rocks. Und letztlich ist es besser als das nicht-unähnliche und auch nicht schlechte „Schwesterwerk“ von Hidden Lands. Hedman und ein Stück weit auch Ahlquist machen den Unterschied.

Tracklist:

1. Prism Path 11:31 2. Rim of Clouds 10:11 3. The Kingdom Below 15:03 4. A Broken Truce 10:28

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