t - Psychoanorexia


t - Psychoanorexia

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T WER?
Der deutsche Multi-Instrumentalist, Sänger, Produzent und Kontrollfreak t (nein, nicht der Typ vom A-Team) meldet sich mit seinem 4. Album eindrucksvoll zurück. Der ehemalige Frontmann der deutschen Vorzeigeband SCYTHE hat sich 2 Jahre Zeit gelassen, dem von vielen Kritikern hoch gelobten ANTI-MATTER POETRY einen würdigen Nachfolger zu bereiten. Auf PSYCHOANOREXIA, einem 66minütigen Konzeptalbum, hat t wieder alles, was zu hören ist, im Alleingang geschrieben, eingespielt und produziert. T, auch vage als Thomas Thielen bekannt, hat schon immer Musik gemacht. Seine Eltern ließen ihn von frühester Kindheit an am Klavier und als Sänger ausbilden, aber da die Mädchen Gitarristen und Drummer eindeutig zu bevorzugen schienen, verschob sich sein musikalischer Interessenschwerpunkt ab der 7. Klasse nachhaltig. Heute gibt er immer wieder zu Protokoll, eine Vielzahl von Instrumenten fast mittelmäßig spielen zu können. Von Anfang an interessierte sich t auch für Sounddesign. Heute sind die ver-schiedenen Ebenen – Sound, Arrangement, Komposition, Mixing – in seiner kreativen Herangehensweise kaum noch trennbar, wie man an seinen idio-synkratischen Klanglandschaften und dem oft ungewöhnlichen Einsatz ver-schiedener Instrumente und Stilelemente erkennen kann. Seine Musik ist seit jeher bekannt für ihr schillerndes Amalgam aus Ohrwurmmelodien, avantgardistischer Klangwelt und seltsam natürlich anmutenden, aber krummen Takten.

 
PSYCHOWAS?
Dies ist die Zeit, in der Klingeltonnutzbarkeit musikalische Qualität bestimmt. Dies ist der Ort, an dem die Gier nach Popstargebärden die erhabene Erfahrung der kreativen Erleuchtung ersetzt hat. Dies ist die Ära, in der Demokratie nur noch Massentauglichkeit hervorbringt, nicht Vielfalt. In der wir sogar für Ausreden dafür noch zu faul geworden sind. Und zu beschäftigt, um den Verlust selbst überhaupt zu bemerken. Dies ist das Zeitalter, in dem der Ruf nach Gleichheit Mittelmäßigkeit meint. In dem Ruhm Vorzüglichkeit defamiert. In dem Bildung zur Unterwerfung anleitet. Wir übertreffen einander in Konformität, wir feiern unsere leeren Hände. Vielleicht verbrennen wir keine Bücher mehr, aber wir überfliegen sie. Wir foltern keine Zweifler mehr, aber wir schreien sie nieder. Wir verzehren uns nach nichts, sehnen uns nach nichts, reiben uns an nichts auf – also möge niemand sich sehnen, verzehren, aufreiben. Faschistoide, aber ziellose aposiopetische Ichs. Zugeteilte Freiheit. Der Tod in Bologna. Psychoanorexia.

 

Tracklist: 

1. The Aftermath of Silence (18:06) 2. Kryptonite Monologues (20:44) 3. The Irrelevant Lovesong (8:09) 4. Psychoanorexia (19:30)

 

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