VERSUS X - Disturbance


VERSUS X - Disturbance

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Ende 1995 kam mit Stephan Dilley der erste Bassist in die Band. Mit ihm wurde 1997 das Album "Disturbance" veröffentlicht. Die Kompositionen stammen aber auch weiterhin alle aus der Feder von Schäfer/Nahm. Gab man sich auf dem Debut noch mit relativ kurzen Stücken ab, so dauert jetzt das kürzeste (!) knapp 17 Minuten. Dadurch wurde es möglich, die Komplexität um ein Vielfaches zu steigern.

Der erste Song "Curtain Call" handelt von "einer Künstlerin, die versucht aus der desillusionierenden realen Welt in ihre Kunst zu entfliehen, die ihr das Selbstvertrauen zum Überleben gibt, während sie davon träumt, ihre Kunst unter besseren Umständen realisieren zu können. Im zweiten Teil wird sie mit der harten ökonomischen Realität konfrontiert, welche die Vermarktung ihrer Kunst bestimmt, obwohl sie niemals ein Qualitätskriterium zur Beurteilung der Kunst selbst sein kann." (von der Band-Homepage www.versus-x.de). Das trifft so in etwa auch auf manche Prog-Band zu, die für einen guten Plattenvertrag ihre Ideale verkauft (um es ein bißchen hochzustilisieren und ohne Namen zu nennen). Dazu gehören "versus X" allerdings in keinster Weise. Dieser erste Mammut-Song beginnt relativ aggressiv mit E-Gitarre und Hammond-Orgel, mündet aber bald in eine traumhafte Gesangslinie, die nur von Klavier begleitet wird. Dieser Teil wird dann von der kompletten Band instrumental weiter ausgearbeitet und von Arnes Gesang beendet. In der zweiten, instrumentalen Hälfte des Songs können sich alle an ihren Instrumenten nach Herzenslust austoben.

Der zweite Song "In Silent Age" stellt eine Parabel auf die Reizüberflutung dar, der wir durch die Medien heutzutage ausgesetzt sind. Der Song beginnt als straighter Rocker, entwickelt sich in eine Sound-Collage, bevor das grandiose Finale alles auflöst. In "The Mirror Of Division" schließlich kommt der Wissenschaftler im Texter Arne Schäfer durch. Er beschreibt die Unvollkommenheit des menschlichen Geistes, sich die mikro- und makroskopische Welt, die durch die Heisenbergsche Unschärferelation bzw. durch Einsteins Relativitätstheorie beschrieben/begrenzt werden, vorzustellen. (Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwierig das ist!) Aber vielleicht ist es diese Unvollkommenheit, welche die Geheimnisse und Mysterien der Dinge bewahrt und damit die treibende Kraft für den menschlichen Drang nach Erkenntnis darstellt. Verpackt ist das alles in krumme Rhythmen (schließlich ist ja auch der Raum gekrümmt). Der Anfang ist sogar so krumm, daß ich mich frage, wie Ekkehard Nahm dieses Klavier-Ostinato nur durchhält. Aber er schafft es, das durfte ich sogar einmal live bewundern (übrigens sei der Besuch eines "versus X"-Konzertes jedem wärmstens ans Herz gelegt - da kommt die geballte Power dieser Ausnahme-Band erst richtig rüber!). "disturbance" zeigt "versus X" auf der Höhe ihrer Schaffenskraft. Ein wahrhaft bombastisches Werk einer superben Band, welche hierzulande, wie ich meine, noch nicht die Anerkennung erfahren hat, die sie verdient. T. Schüßler BBS

Tracklist:

1. Curtain Call 17:38 2. In Silent Age 16:47 3. The Mirror Of Division 22:30

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